Der 24. September stand ganz im Zeichen des Essens. Deshalb morgens früh aufstehen um den ersten Programmpunkt, den alten Tokioter Fischmarkt pünktlich zu erreichen. Um 8 Uhr starten wir und waren 8:45 vor Ort. Mitten im Trubel mit vielen (zu vielen) anderen Touristen. Trotzdem ein Erlebnis.


Und natürlich musste einiges probiert werden! Denn das ist eigentlich ein Street food Markt. Manche von uns versuchten mehr, andere weniger. Aber keiner von uns traute sich an alles. Was wir probiert haben:




Danach ging es ins angrenzende Einkaufsviertel Ginza, um uns ein bisschen die Beine zu vertreten (wir laufen hier sehr wenig, mehr dazu am Ende). Um auch noch etwas Zeit bis zum nächsten Essensprogrammpunkt verstreichen zu lassen, waren wir kurz in einer Art Virtual Reality Museum über die japanische Nationalmannschaft … Die spinnen die Japaner, zumindest manchmal.

Dann ab zum nächsten Essen, jetzt gibts endlich Okonomyjaki. Diesmal Tokio Style. Wir teilen uns eins, eigentlich hatten wir nämlich noch gar keinen Hunger. Mit gebrochenem Englisch und Handzeichen erklärt und die nette Dame alles und bereitet uns das Okonomyjaki auf der Platte zu. Essen dürfen wir aber selbst, mach das dann aber auch direkt falsch. Monjayak (sehr ähnlich zu Okonomyjaki) isst man mit dem Spachtel, Okonomyjaki jedoch mit Stäbchen. Die nette Dame brachte und sicherheitshalber eine Gabel. Nach Nachfrage verstanden wir was das Problem war und nutzen die Stäbchen.

Gestärkt vom leckeren Essen ging es dann weiter zum Nakano Broadway einem Manga Viertel bzw. einer Manga Einkaufhalle. Ganz merkwürdiger Ort, hier gibt es Ramsch, Klamotten, Manga Figuren und echte Rolex (dementsprechend teuer) direkt nebeneinander. Spannend zu sehen, wir haben uns mit zwei Kleinigkeiten begnügt..



Leicht entkräftet retteten wir uns in ein 70er Jahre Kaffee, hier war aber nichts Vintage sondern das ganze einfach alt. Für uns hat es den Zweck einer Pause erfüllt, nochmal würden wir aber wohl eher nicht hin.
Dann brachte uns der Zug zurück ins Hotel, kurz Sachen ablegen und Züge für Morgen buchen. Dann wieder auf! Eine Attraktion stand noch auf dem Plan. Aber natürlich nicht ohne sich vorher nochmal ordentlich zu stärken.
Vom letzten Mal kannten wir noch einen sehr lecker Ramen Laden in der Nähe von Shibuya den wir uns diesmal nicht entgehen lassen wollten. Also hin und zum Glück waren noch Plätze frei. Kurz danach gab es eine Schlange am Automaten draußen (in Japan ist es üblich am Automaten zu bestellen, teils digital, teils analog. Immer bekommt man am Ende, nachdem man bezahlt hat einen Bon für jedes Essen oder Getränke ausgedruckt, die man dann beim Koch oder Service abgibt. Essen gibt es dann an den Platz gebracht).

Hier entspannt auch das tolle Bild mit den Lätzchen. Teile von uns haben es dieses Mal aber ohne geschafft.
So gestärkt konnten wir dann nach Shibuya Crossing ca. 10 Minuten weiter starten. Die größte Kreuzung der Welt hatte uns letztes Mal schon beeindruckend und konnte das diesmal wieder! Was ein Anblick!

Wir staunten 10 Minuten, hüpften dann noch bei Ikea rein und wurden auch direkt fündig. Dann ging es Richtung Hotel, die Beine schmerzen insgesamt sind es dann heute 24000 Schritte geworden oder knapp 17km. Da ruft das Bett und ein ereignisreicher Tag ging zu Ende. Morgen geht es nach Hakone, ins AirBnB wir sind gespannt.