Letzter Tag in Rom. Verrückt wie schnell das ging.
Wir haben unseren Rhythmus gefunden, das bedeutet Frühstück bei Linari, Café und Cornetto. Dann geht es heute mit der Ubahn nach Termini. Auch wenn wir alles ganz wichtige gesehen haben gibt es noch genug anzuschauen.

Zuerst stand die Basilica Santa Maria degli Angeli e degli Martiri auf dem Plan. Direkt am Piazza Reppublica neben dem Bahnhof. Aufgebaut auf den Ruinen eines römischen Bades. Sehr schöne Kirche, wenige Touristen und ein Ort der Ruhe mitten in der Stadt.


Von dort geht es zur Basilica Papale di Santa Maria Maggiore. Eine Papstbasilika die seit neustem nochmal eine besondere Bedeutung hat. Zum einen befindet sich hier eine heilige Pforte die wir ebenfalls durchschreiten. Zum anderen ist hier das Grab von Papst Franziskus. Eine lange Schlange zeigt wo es lang geht, das Grab wollen einige sehen. Ein schönes schlichtes Grab, ohne viel Prunk nur mit einer Platte und einigen Pflanzen. Passt zu ihm, zumindest was man so über ihn gehört hat. Auch der Rest der Kirche ist schön, aber leider viel zu überlaufen.




Für uns geht es weiter zur San Giovanni in Laterano. Hier hatten wir unseren Abschlussgottesdienst bei der Ministrantenwallfahrt 2018. Ich kannte die Kirche also schon, wusste aber nicht, dass hier ebenfalls eine heilige Pforte ist. Also haben wir schon drei Stück durchschritten.


Neben der Basilika gibt es noch die Papstkapelle Sancta Sanctorum. Die Treppe dort nach oben soll Jesus vor seinem Tod gegangen sein um sich das Todesurteil abzuholen. Der Empfang durch den Torwächter war eisig, er drückte uns direkt ein Tuch auf um die Knie zu bedecken (für einen Euro) und erklärte uns wie das alles abläuft. Die Jugendgruppe neben uns hatte dafür gefühlt Narrenfreiheit. Die Stufen nach oben zur Kapelle sollte man dann auf den Knien nach oben gehen. Nichts für uns, also lieber wieder raus und Richtung Mittagessen.
Das konnte uns dafür richtig überzeugen, ein Geheimtipp ein bisschen außerhalb der Stadt. Aber die 15 Minuten zu Fuß lohnten sich. Der Besitzer arbeitete angeblich vorher in einem 2 Sterne Lokal und macht jetzt ganz besondere Pizza in einem kleinen Bistro. Der Blick in die Küche ließ auch nur bestes vermuten. Wir bestellten und aßen draußen auf Barhockern. Das war vermutlich eine der besten Pizzen die ich je gegessen habe. Zusammen bezahlen wir 25 Euro für alles. Ein absoluter super Preis. Gefunden hatte ich das ganze im Internet über ein Video. Lustigerweise waren mehrere da, die das selbe Video gesehen hatte und der Besitzer war ganz aus dem Häuschen und freute sich sehr.


Danach mussten wir nochmal dringend zum Vatikan. Etwas erledigen. Einige werden bald erfahren was genau. Zufällig gab es dort auch einen Laden in dem wir unsere Souvenirs kaufen konnten. Ein Glückstreffer. Das müssen wir nur noch nach Hause transportiert bekommen.
Dann ging es zurück ins Hotel, die 36 Grad heute waren in der Sonne kaum auszuhalten.
Abends starten wir nochmal Richtung Stadt. Zuerst auf den Aventin. Hier stolpern wir noch zufällig in ein Benediktiner Kloster, leider hatten Shop und Kirche schon zu. Also weiter zum Blick über Rom, im Sonnenuntergang sehr schön. Dann wird es schon langsam spät und wir eilen in die Stadt um noch etwas zu Essen. Eine Abschiedscarbonara und eine Abschiedslasagne. Danach schlendern wir noch vorbei am jüdischen Viertel, an der Innenstadt und nochmal durch das volle Trastevere. Sehr überladen heute – ist eben auch Samstag. Wir holen uns noch ein frisch zubereitetes Tiramisu auf die Hand und schlendern zurück ins Hotel. Ein sehr schöner letzter Abend.


