Heute steht die Abreise an. Das fällt besonders schwer wenn man zu einem solchen Blick aufwacht:


Aber es führt kein Weg daran vorbei, machen wir das beste draus! Ein halber Tag will noch genossen werden. Also Koffer packen und um 9:30 checken wir bereits aus. Überraschenderweise mit drei Koffern und jeweils 21 Kilo. Das war doch mehr als gedacht.
Nach dem Auschecken deponieren wir die Koffer im Hotel und spazieren ein wenig durch den Ueno Park. Wunderschön, und ganz anders als das letzte mal im Winter. Der ganze See ist mit Seerosen oder sowas in der Art überwuchert und das bestimmt anderthalb Meter aus dem Wasser hinaus.




Wir besuchen den Schrein der das letzte mal zu einem unserer ersten zählte. Nehmen nochmal ein kleines Souvenir mit und holen uns in der Nähe noch einen Crêpe mit Matcha Tiramisu, Frühstück sozusagen.


Dann geht es zurück nach Ueno Station und leider zieht uns ein Souvenir/Anime Laden in seinen Bann. Ich sag lieber nichts, aber wir sind auf jeden Fall nicht mit leeren Händen gegangen. Aber natürlich nur nützliches! Einen großen Teil brauchen wir direkt auf dem Flug! 😀

Bleibt noch der eigentliche Tagespunkt den wir heute noch abhaken wollten. Die Sushi Kette mit dem Sushi Band hat auch eine Filiale ganz bei uns um die Ecke und so essen wir hier zu Mittag. Noch ein letztes Mal durch die Sushi Auswahl schlemmen, um dann gestärkt zur Bahn aufzubrechen. Die soll uns zum Flughafen bringen.






Dann brechen die letzten Stunden an. Eingecheckt haben wir vorher, der Drop Off unserer Koffer sollte eigentlich am Terminal gehen, leider stürzt bei uns das Programm ab. Direkt ist eine nette Japanerin zur Stelle und checkt unsere Koffer händisch ein. So dürfen wir wenigstens alle auf die schöne große Waage stellen. Alle Koffer haben um die 21 Kilo (von meinem Koffer hab ich leider kein Bild gemacht). Ganz schön viel Gepäck. Wir geben die Koffer dann in die Obhut der Dame und hoffen auf das Beste. Zum Glück beobachten wir kurz später wie sie sie aufs Band stellt und sie in den Tiefen den Flughafens verschwinden.




Wir schauen (gefühlt als einzige Touris) kurz beim Zoll vorbei, um zu Erfragen wie es mit unseren Tax Free Sachen weiter gehen soll. Der nette Herr checkt kurz meinen Ausweis und meint dann alles gut, wir sollen einfach durchgehen.
Wir machen uns auf durch die Sicherheitskontrolle. Auch hier wieder komplett ohne Probleme und auch der Hand Check unserer analogen Filme funktioniert problemlos. Die Filme wurden natürlich akribisch gecheckt – Deckel auf „ja ist ein Film drin“ Deckel wieder zu. Direkt dahinter kann man dann nochmal seinen Ausweis wegen der Tax Free Sachen scannen lassen. Wieder alles gut, wieder sollen wir einfach weitergehen. Also durch die Passkontrolle und schon sind wir am Gate.
Um die Wartezeit zu überbrücken gibt es Kaffee und um die letzten Yen umzusetzen noch ein paar Süßigkeiten. Dann beginnt gleich das Boarding.

Der erste Flug geht überraschend schnell vorbei, bis Hongkong sind es um die vier Stunden, also kein Problem. Kurz können wir sogar den Fuji am Horizont sehen!
In Hongkong suchen wir erstmal unser Gate, was ein riesiger Flughafen, aber gut gemacht! Alle Gates zumindest die relevanten gehen von einer riesigen Halle ab. In der kann man sich frei bewegen und hat reichlich Auswahl an Essen und Shoppingmöglichkeiten. Leider ist es bereits 22 Uhr und so sind einige Essensläden zu, wir gehen kurz zu McDonald’s. Einen überraschend guten Burger später, mit einer Joghurt-Frucht-Sprite geht es für uns auch schon zum Boarding.



Auch das funktioniert problemlos. Der 13 Stunden Flug kann starten. Zum Glück über Nacht sodass es sehr ruhig im Flieger ist und wir tatsächlich etwas Schlaf bekommen – die Unterbrechung fürs Abendessen stört da fast etwas. Ein paar Filme und ein bisschen Monopoly spielen (natürlich gegeneinander) später landen wir auch schon in Frankfurt. Die Koffer kommen direkt, Zoll und Passkontrolle lassen uns zum Glück in Ruhe und wir werden von einem hervorragenden Flughafentaxi abgeholt. Danke dafür! Nach einem leckeren ausgiebigen Frühstück und schonmal anschauen der ersten Souvenirs (mal schnell zwei Koffer auspacken) geht es dann weiter nach Bonn! Auch nochmal Danke für den schönen Morgen und das super Frühstück!
Bonn wird um 15 Uhr erreicht und erstmal die Heizung repariert. Als die zum Glück läuft geht es ans Koffer auspacken. Nur nicht hinlegen und schlafen, sonst wird der Jetlag ein Problem. Die Souvenirs gibt es vielleicht hier irgendwann auch zu sehen, oder für den ein oder anderen persönlich.
Abends falle ich schon um halb 9 sehr müde ins Bett, um jetzt am nächsten Morgen um 5 Uhr diese Zeilen zu schreiben. So ganz bleibt der Jetlag wohl nicht aus.
Eine wunderschöne Japan Reise geht zu Ende. Ich bin mir sicher nicht die letzte. Dieses Land hat so viel zu bieten, gerade abseits der Attraktionen. Eine Gesellschaft geprägt von Freundlichkeit, Höflichkeit und gegenseitigem Respekt, die alle Begegnungen besonders macht. Eine Landschaft voller Natur die anders, aber doch ähnlich ist zu hier und immer Überraschungen bietet und natürlich ein Zusammenspiel aus einer futuristischen Moderne und gelebter Tradition wie man es sich kaum vorstellen kann. Faszinierend dieses Land der aufgehenden Sonne.