15 Juni

Anreisetag nach Rom.

Mit der  S-Bahn zum Innenministerium Bonn. Mit dem Schnellbus vom Innenministerium zum Terminal 1 am Köln Bonner Flughafen. Mit dem Flugzeug  nach Rom Fiumicino. Mit dem  Zug  nach Rom Trastevere. Zu Fuß zum Hotel in Testaccio. Verrückt wie gut das alles funktioniert hat.

Der Bus hatte nur 3 Minuten Verspätung und auch die 15 Minuten Verspätung beim Abflug holen wir entspannt während des Fluges wieder raus.

Nach der Landung erhalten wir super schnell unsere Koffer und bekommen sogar noch den Zug um 16 Uhr! Bei Landung um 15 Uhr. Das Ticket für den Zug kaufen wir quasi direkt beim Einsteigen online, ganz ohne Probleme. 25 Minuten später steigen wir in Trastevere aus und laufen noch ca. 15 Minuten zum Hotel. Hier müssen wir nicht mehr einchecken, alles online schon passiert. Ein Code verschafft uns Zugang zum Hotel und zum Zimmer. (Abends schaffe ich es sogar das Zimmer mit dem Handy direkt über Bluetooth zu öffnen, verrückt!). Um 17 Uhr konnten wir bereits kurz die Füße hochlegen.

Lange hält uns das schöne, geräumige Zimmer (mit Terrasse) aber doch nicht.  Der Trubel von Rom ruft. Über den Aventin, den südlichsten Hügel Roms (leider ohne Blick durchs Schlüssel Loch, da war die Schlange zu lang), ging es zum Circus Maximus, vorher vorbei an einem sehr schönen Rosengarten mit Live Musik. Auf dem Circus Maximus spielt an diesem Wochenende Duran Duran zwei Open Air Konzerte, dementsprechend war ganz schön was los. Wir bummeln jedoch weiter Richtung Colosseum. Direkt die Touri Fotos erledigt.

Weiter vorbei am Forum Romanum und dem Vittorio Emmanuele Denkmal ging es Richtung Tiber. Der Hunger hatte sich bemerkbar gemacht.  Kurzer Stopp in einer Gasse, aus einer Wohnung lauschen wir einem kleinen Privatkonzert einer Opernsängerin. Über die Tiber Insel geht es  rein nach Trastevere. Hier ists typisch italienisch.

Wir kehren im Gli Specialisti ein und haben hervorragende, klassisch römische Antipasti und Nudeln. Ohne viel Schnickschnack. Es gab frittierten Fisch, Arancini und Zucchiniblüten. Dazu Parmaschinken und Büffelmozzarella. Unsere Nudeln gab es einmal mit Ragú und einmal mit Cacio e Pepe.

Nach dem  Essen schlenderten wir den Tiber entlang, da ist gerade Tiber Fest und direkt am Ufer gibt es Stände und Musik. Die ließen wir aber links liegen, so langsam hatte uns der Tag geschafft. Nach 20 Minuten waren wir wieder im Hotel und direkt im Bett.