Der Tag startete entspannt, ist ja immerhin Urlaub. Wir krabbelten um 9 Uhr aus dem Bett, schlüpften in die luftigsten Klamotten – heute waren 36 Grad vorhergesagt – und liefen los. Erstmal zum Bäcker um die Ecke. Der sollte uns nicht enttäuschen. Typisch italienisch, ein wahnsinniger Trubel. Bezahlen am Schalter, dann rüber an die Theke und schauen, dass wir auch was bekommen. Das hat einen Moment gedauert, aber dann gab es zwei leckere Cafè, ein Cornetto und ein Etwas mit Sahne gefüllt. Alles sehr lecker und ein guter Start in den Tag.


Zur nächsten U-Bahn Station brauchten wir ca. 15 Minuten, dort wurden erstmal die Wochentickets gelöst. 1 Woche, alle Fahrten, mit allen Transportmitteln für 24 Euro. Das scheint ein guter Deal zu sein. Mit der Bahn ging es dann von der Station Piramide nach Termini, einmal umsteigen und ab zum Piazza del Popolo. Dort angekommen stapfen wir den Berg hoch und haben einen hervorragenden Blick über Rom. Das lässt die 30 Grad fast vergessen.

Weiter geht es zur spanischen Treppe, ein Blick von oben soll hier aber für heute genügen. Nachdem der Touristenführer gedacht hat wir brauchen länger, müssen wir noch einen kurzen Zwischenstopp vor dem Essen suchen. Also den Berg erstmal wieder runter und kurz auf die Shoppingmeile. Wir kehren bei Uniqlo ein, das kennen wir aus Japan und kaufen einen Jutebeutel mit römischem Design, den wir mit japanischen Design bereits in Tokio gekauft haben. Dann kurzer Stopp bei Bialetti. Deren Sommer-Linie „Mercato della frutta“ gefällt uns sehr gut, da müssen wir wohl nochmal vorbei.



Dann ist endlich Zeit zu Essen. Wir holen uns Pizza bei einer Pizzeria die ich noch aus vorherigen Rom-Besuchen kenne und setzen uns in den Park Villa Borghese. Das gab einige neidische Blicke bei den vorbeistiefelnden Touris, und auch bei den Spatzen und Raben. Die Pizza ist weiterhin sehr lecker und der Park ebenfalls einen Besuch wert.

Eine Runde durch den Park ging auch noch und dann machten wir uns auf den Rückweg zum Hauptbahnhof Termini und von dort zur Siesta ins Hotelzimmer.
Nach der Siesta ging es nochmal nach Trastevere, vorher aber noch ein kleines Eis bei uns um die Ecke. Trastevere ist am Abend ein richtiges Ausgehviertel, voll gepackt mit Bars, Restaurants und Kneipen. Hier findet jeder was. Uns war es etwas zu voll, der „Geheimtipp“ hat sich rum gesprochen.




In einer Seitenstraße finden wir aber ein Lokal das frische Nudeln anbietet. Die waren super lecker, leider konnten uns die Soßen, Gricia und Carbonara, nicht so sehr überzeugen wie die von gestern. Auch die Antipasto war nicht wirklich überzeugend.

Nach dem Essen war es dann für uns auch schon wieder Zeit zurück ins Hotel zu gehen. Ein langer Tag mit 27000 Schritten und ca. 20km zu Fuß geht zu Ende und morgen steht schon das nächste Highlight an. Gute Nacht.

