Nachdem es uns in Rom heute mit 36 Grad zu war geworden ist, fliehen wir kurzfristig nach Japan.

Natürlich nur ein kleiner Spaß, aber heute lassen wir es langsam angehen. Wir stehen spät auf und schlendern erstmal über den Markt. Ein Laden mit traditionellen Sandwiches fällt uns ins Auge (und der wird auch online empfohlen). Also gibts zum Frühstück ein Panino mit Hackfleischbällchen alla Nonna, und eines mit Schweinefleisch und Gemüse in Tomatensoße. Beides sehr lecker.


Ohne Plan wohin es weiter geht, schlendern wir Richtigung Tiber und darüber, und dann weiter Richtung Trastevere. Abends total überlaufen, tagsüber echt schön. Uns fiel ein, dass wir noch einen Abstecher in den botanischen Garten machen wollten und das war jetzt ein guter Moment dafür. Also ca. 200 Höhenmeter hoch und dann von oben durch den Garten nach unten. Doch gar nicht so langsam wie geplant heute. Aber immerhin sehr schön! Und größtenteils schattig.





Zurück ging es mit einem Lemon Soda in der Hand gemütlich durch die Gassen Trastevere’s. Pünktlich zur Mittagshitze um 13 Uhr waren wir zurück im Hotel. Heute aber nicht ganz so lange.
Denn das Pantheon rief! Wir hatten für 16 Uhr Tickets gekauft, so wie man das mittlerweile überall machen muss. Also machten wir uns um kurz nach 3 wieder auf. Erstmal Zwischenstopp direkt neben dem Hotel für einen Grattachecca. Das ist Eis direkt fein von einem Eisblock geriebenes mit Sirup oben drauf. Scheinbar eine Spezialität hier, und wirklich sehr lecker.

Am Phanteon angekommen mussten wir tatsächlich nur 10 Minuten anstehen, auch wenn die Schlange ewig lange aussah. Von innen ist das Phanteon weiter einmalig, die 9 Meter große Öffnung (im Durchmesser) in der Decke ist schon faszinierend, dass das hält…


Dann weiter zu einem Museum um die Ecke. Thema Blumen. Mit Stufenrabatt kommen wir für 15 Euro rein, und das sollte sich lohnen. Wirklich faszinierende Bilder und schöne Ideen. Es werden immer wieder Blumen und künstliche Intelligenz zusammen betrachtet, aber auch alte Kunstwerke ausgestellt.




Die ganze Ausstellung war in einem alten Kirchengelände aufgebaut. So konnten wir dann vom Museumsbistro aus einen der seltenen Sommerregen in Rom betrachten. Dazu gab es Aperol und LemonSoda. Kaum hatte der Regen aufgehört trieb uns der Hunger nach draußen.


19:30, die meisten Lokale machen gerade auf, da wir nichts reserviert hatten lohnte es sich so früh zu sein. Wir kamen in einem kleinen Restaurant unter, dass wir vorher auf Google Maps entdeckt hatte. Hier verirren sich nur wenige Touris hin und die Gastgeberin meinte auch, hier sind heute nur „locals“. Die italienische Karte stellte uns vor einige Probleme, aber dank Übersetzer fanden wir beide etwas. Lisann hervorragendes Hühnchen al Cacciatore und ich die Tagessnudeln mit Muscheln. Beides unfassbar lecker. Vorher gab es noch Auberginen Törtchen und als Nachspeise Tiramisu und Yogurthcreme. Vor allem das Tiramisu hat überzeugt. Hier werden wir wohl nochmal herkommen müssen.




Über Trevi Brunnen (der Abends genauso voll war wie tagsüber) und spanische Treppe (die für eine Filmvorführung abgesperrt war) ging es zurück ins Bett. Die Wecker klingeln morgen wieder früh.