Der erste Reisetag.
Um 8 Uhr klingelt der Wecker, schnell raus aus dem Federn, packen und nochmal zum Café des Vertrauens um die Ecke. Heute mit der Mission ein Souvenir mitzunehmen. Auch wenn wir etwas Verwirrung auslösten erledigten wir unsere Mission und ließen uns die letzten Café und Cornetti Pistacchio schmecken.

Um 10:50 machten wir uns zu Fuß aus zum Bahnhof Trastevere und von dort zurück zum Flughafen. Aber nicht um zu fliegen, sondern um unseren Mietwagen abzuholen. Das gelang uns, auch wenn die Koordination des Anbieters furchtbar war. Nach einer Stunde hielten wir den Schlüssel eines wunderschönen schwarzen Lancia Ypsilon in den Händen. Mit 100.000km und der ein oder anderen Spur im Lack nicht das neuste Modell, aber für uns sollte das ausreichen.

Also los gehts, nicht über die Autobahn um der Maut zu entgehen und außerdem erhoffen wir uns so eine schönere Strecke. Was wir vor allem bekommen sind aber Schlaglöcher, dagegen sind deutsche Straßen wirklich ein Traum. Italien sollte dringend über ein Sondervermögen für Straßen nachdenken. Uns ist es egal, da muss ja der Mietwagen durch. Eine kurze Pause um die mitgebrachten Snack zu vergehnren und ein Stopp beim Supermarkt (der Sonntags ganz normal geöffnet hat) und schon fahren wir um 16:45 beim Glamping Platz vor.

Das Zelt können wir angeblich ab 17 Uhr beziehen. Das funktioniert leider weniger gut, nachdem wir nett Empfangen wurden, sogar ein bisschen auf deutsch, warteten wir bis 18:30 auf das Zelt. Ärgerlich, wir waren die ganze Zeit vollgepackt mit Rucksack übers Gelände gezogen. Den Koffer hatten wir zum Glück vorher abgeben.

Dann gab es erstmal Abendessen, mitgebrachte Nudeln und Soße, das Restaurant hier ist uns zu teuer und wirkt wie das Restaurant eines all Inklusive Resorts. Mal sehen ob es uns in den nächsten Tagen noch überzeugen kann.
Abends gibt es noch einen kurzen Abstecher zum Strand und dann schnell ins Bett, war ein langer Tag.
