Heute steht der letzte große innerjapanische Reisetag auf dem Programm. Also mal wieder Koffer packen und das schöne und vor allem große Zimmer in Kanazawa hinter uns lassen.
Alles in allem war Kanazawa wirklich schön und gerade die Leute haben es besonders gemacht. Die Sehenswürdigkeiten sind eher weniger spektakulär, das Wetter war durchwachsen und auch der Strand konnte uns nicht überzeugen. Für unseren zweiten Japan-Trip war es passend, wir haben mal eine etwas andere Seite von Japan gesehen und in den „Kleinstädten“ (Kanazawa hat 460.000 Einwohner) werden Touristen doch noch anders begrüßt. Zudem war der Kenroku-En ein echtes Highlight, bei Tag und bei Nacht.



Jetzt stand aber wieder mal die Shinkansen Fahrt vor der Tür. Eine echte Freude hier Bahn zu fahren. Man checkt nicht mal ob der Zug kommt oder pünktlich ist, das ist er einfach. Also am Bahnhof wieder mit Bento Box und sonstigem Essen eingedeckt und schon kanns losgehen.







Der Shinkansen fährt uns erst an der Küste entlang, ehe er dann ins Landesinnere einbiegt. An Nagano vorbei und durch die japanische Schweiz. Auch sehr schön! Und eigentlich auch einen Stopp wert, leider geben das die verbleibenden Reisetage nicht mehr her – müssen wir also nochmal wiederkommen 😁.



Wir erreichen Tokio Ueno nach gut 2,5 Stunden sehr entspannter Fahrt. Von dort sind wir in 10 Minuten am Hotel. Zwar mitten durch ein Ausgehviertel aber so soll es ja sein – Mittendrin statt nur dabei.


Also Koffer ablegen und wieder los, direkt vor unserer Tür findet ein 3vs3 Basketballspiel einer StreetBasketball Liga statt. Wie gefesselt müssen wir uns ein Spiel anschauen, spannend, schnell, attraktiv, da wird einem richtig was geboten. Dazu laute Musik, hier versammelt sich eine coole Basketball Szene aus Tokio.


Wie können uns dann doch losreißen und schlendern weiter durch unsere Viertel. Hier passiert richtig was, anders als die letzten Tage ist hier alles bunt, laut und schrill. Ich finds super. Also bisschen stöbern und dann treibt uns der Hunger in einen Ramen Laden. Heute gibt es Miso Ramen.


Dann noch shoppen, wir besuchen einen second hand laden, leider war der in Kyoto besser sortiert sodass wir nichts finden. Gleiches gilt für den Uniqlo Store in welchem wir uns T-Shirts besticken lassen wollen. Die sind aber leider erst nach einer Woche abholbereit, also etwas zu spät. Wir versuchen noch einen anderen Store, aber hier gibt es das besticken gar nicht. Schade! Aber wir finden bestimmt anderes.






Dann ruft auch schon das Bett, denn am nächsten Tag soll der Wecker bereits um 5 Uhr klingeln, dazu aber morgen mehr.
(Anmerkung der Redaktion: die zeitliche Verzögerung bitte ich zu entschuldigen, mein Internet war ausgelastet. Das Handy hat nebenbei ca. 2000 Bilder sichern müssen. Ab jetzt hoffentlich wieder pünktlich.)